Nach längerer Zeit noch mal was von mir aus der Rubrik "Astrofotos" und auch (obwohl es ja nicht ganz richtig in diese Kategorie passt) "Astrozeichnung".
In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar hatten wir ja noch einal halbwegs klaren Himmel. Zwar gab es Hochnebel, der die Grenzgröße auf ca. 4mag herabsetzte und außerdem Fast-Vollmond, doch das Seeing war ausgesprochen gut. So trafen sich 6 Beobachter trotz der -9°C in der Sternwarte, um Mars zu beobachten.
Visuell waren Vergrößerungen bis zu 500x drin, was auch auf dem 14"-Bogensekunden kleinen Marsscheibchen schon deutliche Strukturen erkennen ließ. Die angehängte Skizze entstand bei 300x und unter Einsatz eines Baader Kontrastboosters.
Mit Dirks ToUcam haben wir außerdem ein paar Videos aufgenommen. Ein Ergebnis ist in der 2. Abbildung gezeigt. Zwischen dem Foto und er Zeichnung liegen etwa 2 Stunden, somit liegt der Zentralmeridian einmal bei 83° (Zeichnung) und einmal bei 34°.
Ich hoffe, die Ergebnisse gefallen, denn wenn ich mir das wetter so anschaue, wars das für Mars wohl erst mal gewesen...
Jan

